Landesdeligiertenkonferenz der Jusos Brandenburg 2014 in Luckenwalde

Veröffentlicht am 18.02.2014 in Landespolitik

Am Wochenende vom 15. bis 16.02.2014 fand in Luckenwalde im Landkreis Teltow-Fläming die 30. Landesdeligiertenkonferenz (kurz LDK) in der Geschichte der Jusos Brandenburg statt. Unter den Anwesenden waren auch 6 Märkisch-Oderländer: Tillmann Bock, Patrick Gumpricht, Susanne Bock und Thomas Berendt als Delegierte sowie Alexander Stoll und Maximilian Schulze als Ersatzdeligierte.


Zuerst eröffnete Eric Stohn, Landesvorsitzender der Jusos, die LDK. Darauf erfolgte ein Grußwort der Luckenwalder Bürgermeisterin.


Über den weiteren Samstag verteilt hatten noch andere die Möglichkeit ein Grußwort an die LDK zu richten. Dies waren z.B. der Brandenburgische Innenminister Ralf Holzschuher und die SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz.


Nach diesen Grußworten wurde über den Leitantrag kontrovers diskutiert und dieser schließlich mit mehreren Änderungen angenommen. Danach ging es zu den „normalen“ Anträgen.


Diese kamen, neben den „klassischen“ Jusos-Themen wie Bildung, Wissenschaft, Wohnraumfragen und Umwelt z.B. auch aus den Bereichen Europapolitik, Infrastruktur und der Organisation der SPD und den Jusos. Über einige der Anträge wurde sehr viel diskutiert, wie ein Antrag über die Bundeswehr an den Schulen, andere wurden (fast) ohne Diskussion verabschiedet.


Für das Mittagsessen wurde Gulasch vorbereitet, während am Abend gegrillt wurde.


Während des Grillens wurde der traditionelle „Spaßantrag“ behandelt, bei dem es in diesem Jahr darum ging, eine Maschine zu entwickeln, durch die die Erdumdrehung verlangsamt wird und damit der Tag länger dauert.


Damit klang der erste Tag aus und wir machten uns alle ins Hotel auf, wo der Tag in einer gemütlichen Runde oder in einer Party – wie man wollte, zu Ende ging.


Am Sonntag wurden dann die weiteren Anträge behandelt, darunter auch die Anträge aus MOL. Diese beinhalteten zum einen, Mitgliederentscheide der SPD auch online zu ermöglichen. Dieser Antrag wurde angenommen. Der andere Antrag ging darum, dass die Landesregierung die Lehrerausbildung mehr fördern soll, sodass keine Quereinsteiger in den Schulen nötig sind.


Dieser Antrag wurde an den Landesarbeitskreis Bildung überwiesen.


Weiterhin wurden die Nachwahlen für den stellvertretenden Vorsitzenden und den Geschäftsführer getätigt. Bei der letzten Wahl bei dieser LDK wurden die Teilnehmer für den Bundeskongress bestimmt.


Die Meinung des Rehfelder Jungsozialisten Patrick Gumpricht zu dieser LDK:


„Am Schluss kann ich ein positives Resümee ziehen. Die Anträge hatten eine große Qualität und niemand konnte behaupten, dass nicht alle Argumente ausgetauscht wurden."


Nun gilt es diese Anträge der SPD Brandenburg zu präsentieren und daraus erfolgreich die Politik im Land und der Region, vor allem aber in den Kommunen positiv zu beeinflussen.